Chirurgische Behandlung von Muttermalen und Narben
Wir entfernen riskante oder störende Muttermale chirurgisch und korrigieren ältere und größere Narben. Entfernte Muttermale senden wir zur histologischen Untersuchung ein; Narben können nach der Korrektur mit einem Gefäßlaser nachbehandelt werden.
Für wen ist die Behandlung geeignet?
Die chirurgische Behandlung eignet sich für Patienten, denen der Arzt bei der Muttermaluntersuchung die Entfernung eines riskanten oder verdächtigen Muttermals empfohlen hat, sowie für diejenigen, die ein Muttermal stört – etwa weil es an der Kleidung hängen bleibt oder als ästhetisch störend empfunden wird. Eine zweite Gruppe sind Menschen mit älteren, größeren oder unschönen Narben nach Operationen oder Verletzungen, bei denen eine Laserbehandlung allein nicht ausreicht. Über die Eignung des Eingriffs entscheidet stets der Arzt bei einer persönlichen Beratung.
Was die chirurgische Behandlung umfasst
Bei Muttermalen handelt es sich um eine Exzision, also das Herausschneiden des Muttermals mit einem kleinen Saum umgebender gesunder Haut und das anschließende Vernähen der Wunde. Das entnommene Gewebe wird zur histologischen Untersuchung eingesandt, die die Art des Muttermals bestimmt. Bei Narben schleift der Chirurg die Narbe ab oder schneidet sie heraus und vernäht sie erneut sorgfältig, sodass die neue Narbe schmaler und unauffälliger ist. Das Ergebnis bei Narben kann anschließend mit einem Gefäßlaser verfeinert werden. Ältere Narben verbessern sich in der Regel weniger deutlich als frische.
Wobei hilft der Eingriff?
- Riskante Muttermale
- Störende Muttermale
- Ältere großflächige Narben
- Unschöne Narben
Ablauf des Eingriffs
Kleine chirurgische Eingriffe an der Haut werden in der Regel ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt, sodass Sie die ganze Zeit bei Bewusstsein sind und keine Schmerzen spüren. Der Arzt desinfiziert und betäubt den Behandlungsbereich, entfernt dann das Muttermal oder die Narbe und verschließt die Wunde mit Fäden. Der Schnitt wird möglichst entlang der natürlichen Hautlinien geführt, damit er bestmöglich verheilt. Die Dauer des Eingriffs hängt von Größe und Lage des Behandlungsbereichs ab und wird vom Arzt bei der Beratung präzisiert.
Die chirurgische Behandlung knüpft an die Muttermaluntersuchung mit einer digitalen Mikrokamera an und ergänzt die Laserbehandlung von Narben. So kann der Arzt für jeden Patienten eine Kombination von Verfahren wählen, die der Art, dem Alter und der Lage des Hautbefunds entspricht.
Ablauf der Behandlung
Dem Eingriff geht eine Beratung beim Arzt voraus, der das Muttermal oder die Narbe beurteilt und die Behandlungsmöglichkeiten sowie das zu erwartende Ergebnis erläutert. Bei Muttermalen schließt sie in der Regel an die digitale Untersuchung an. Am Tag des Eingriffs erfolgen die örtliche Betäubung, die eigentliche Entfernung und das Vernähen der Wunde. Nach dem Eingriff erhalten Sie Hinweise zur Wundpflege und einen Kontrolltermin bzw. einen Termin zum Fädenziehen. Das Ergebnis der histologischen Untersuchung bespricht der Arzt mit Ihnen und empfiehlt auf dieser Grundlage das weitere Vorgehen.
Nachsorge
Die Wunde muss sauber gehalten und gemäß den Anweisungen des Arztes geschützt werden; nicht resorbierbare Fäden werden bei der Kontrolle gezogen. Schützen Sie die heilende Narbe vor der Sonne und verwenden Sie eine Creme mit UV-Filter. Der Arzt kann heilungsfördernde Salben und eine Narbenmassage empfehlen, die zu einer weicheren Narbe beitragen. Bei einer Narbenkorrektur kann nach der Abheilung eine Laserbehandlung anschließen. Wenn Ihnen der Arzt regelmäßige Kontrollen der Muttermale empfiehlt, sollten Sie diese einhalten.
Vorteile der Behandlung
- Histologische Untersuchung des entfernten Muttermals
- Ambulant in örtlicher Betäubung
- Knüpft an die digitale Muttermaluntersuchung an
- Nachbehandlung der Narbe mit Gefäßlaser möglich
Häufige Fragen
Warum wird das Muttermal histologisch untersucht?
Die histologische Untersuchung unter dem Mikroskop bestimmt die Art des entfernten Muttermals. Je nach Ergebnis empfiehlt der Arzt, ob eine weitere Beobachtung oder Behandlung erforderlich ist.
Ist der Eingriff schmerzhaft?
Der Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung, sodass Sie währenddessen keine Schmerzen spüren. Nach Abklingen der Betäubung kann eine leichte Empfindlichkeit im Wundbereich auftreten.
Bleibt nach der Entfernung eines Muttermals eine Narbe zurück?
Nach der chirurgischen Entfernung entsteht eine kleine Narbe. Der Arzt führt den Schnitt so, dass er bestmöglich verheilt, und die Narbe kann später bei Bedarf mit einem Laser verfeinert werden.
Wann Chirurgie und wann Laser bei Narben?
Frische, gerötete Narben sprechen gut auf den Gefäßlaser an. Ältere und größere Narben werden meist besser chirurgisch durch Abschleifen oder Neuvernähen korrigiert und anschließend mit dem Laser nachbehandelt.
Was kostet der Eingriff?
Der Preis hängt von Größe, Anzahl und Lage der Muttermale bzw. Narben ab. Den genauen Betrag legt der Arzt bei der Beratung fest.
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